Seit 2001 strahlt die Röppische Kirche in neuem Glanz. Denn das gesamte Kirchenschiff, Bänke, Decken und vieles mehr wurden mit frischer Farbe versehen. Und der alte Ofen verschwand.
Die Wiedereinweihung wurde am 31. Oktober 2001 gefeiert, dem Gedenktag des Heiligen Wolfgang. Denn die Kirche heißt Sankt Wolfgangskirche und ist nach dem Bischof von Regensburg benannt, der 972 verstarb.
Ihr heutiges Erscheinungsbild hat die Kirche 1888 erhalten. Zu dieser Zeit erfolgten eine größere Reparatur und auch der Umbau des Turmes zu seiner spitzen Form.
Im Ersten Weltkrieg wurde die Glocke für Kriegszwecke entnommen und eingeschmolzen. Bis 1920 war der kleine Ort ohne Kirchenglocke und die Menschen waren froh, als eine neue Glocke gegossen werden konnte.
Sieben Jahre später erfolgte eine Renovierung im Innenraum der Kirche.
1942 mussten die Röppischer wieder eine Glocke hergeben. Sehr wahrscheinlich wurde dieses Material in Stalingrad eingesetzt. 1949 konnte in Apolda eine neue Glocke gegossen werden.
1984 war die Kirche außen neu verputzt worden und 1995 hatte es eine große Sanierung des Daches gegeben. Mit einem Knopffest wurde der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert.
2002 machten eine neue Turmuhr und das elektrische Geläut die Modernisierung komplett. Dieses schlägt jeden Tag, aber an Feiertagen, wie dem Lichterfest und Weihnachten, ganz besonders schön.
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