Wer die Kirche St. Burkhard in Eliasbrunn betritt, spürt sofort: Dieser Ort hat schon einiges erlebt. Seit 1703 steht diese Kirche in ihrer heutigen Form da – eine schlichte, aber charakterstarke Saalkirche, die keinen Prunk braucht, um Eindruck zu machen.
Rechteckig und klar. Der kleine Vorbau lädt freundlich ein, einzutreten und den Kanzelaltar zu bestaunen, der das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern zeigt. Entstanden ist er vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Farben kamen 1843 ins Spiel, als die Innendecke und die Emporen ihren Anstrich erhielten. Ein bisschen Farbe, ein bisschen Wärme, ein bisschen Seele.
Die ursprüngliche Bronzeglocke von 1740 musste im Ersten Weltkrieg weichen – eingeschmolzen für Kriegszwecke.
Doch 1922 bekam der sechseckige Turm zwei neue Stimmen aus Stahl. Seitdem tragen sie die Haube mit Laterne und rufen die Gemeinde mit einem Klang, der klar und unverwechselbar ist.
St. Burkhard ist kein Museum. Sie ist ein lebendiger Ort, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart die Hand geben.
Ein Haus voller Geschichten, voller Musik, voller Menschen. Ein Ort, der bleibt.
Schauen Sie gerne vorbei – in Eliasbrunn und
im ganzen Kirchspiel.
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